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Von welchem Bekannten Pferdemann bzw. Pferdefrau haltet ihr eigentlich am meisten und habt euch auch schon...?

Ohje, da fühlte sich gerade jemand etwas..... Naja. Ich behaupte mal, das jeder Hundebesitzer, Pferdebesitzer, Katzenbesitzer oder auch Besitzer eines anderen Tieres schon mal irgendwelche dummen Fehler in Bezug auf sein Tier gemacht hat.
Und ich behaupte, dass diese Fehler, die die Leute machen sich ganz unbemerkt einschleichen.
Aber ich finde nicht, dass jemand sich so äussern sollte, wenn er gar keinen Bezug zum Thema hat und nicht oder nur ungenau weiss, was da abgeht oder nicht. Ich halte das Barren auch für Tierquälerei, aber es gibt ja auch ein paar gute Dinge, die man sich von solchen Bekannten Pferdepersönlichkeiten abschauen kann. Wie wäre es denn mal mit positiven Beispielen und nicht immer nur mit negativen?
Die guten Dinge sind leider immer nur sehr schwer zu erkennen, nicht wahr?
  • Beste Antwort
    ich mag reiter und dieses ganze brimborium um pferde überhaupt nicht, denn ich habe mir von pferden abgeguckt, dass sie wilde, freiheitsliebende tiere sind, die ohne sattel und zaumzeug geboren wurden.
    heutzutage gibt es überhaupt gar keinen grund mehr, pferde zu benutzen und ich finde es hochanständig von diesen tieren, dass sie sich all´das relativ geduldig gefallen lassen, was menschen mit ihnen aufstellen.
    ich habe eine bekannte, die nie zeit für menschen hat, weil sie ununterbrochen mit ihrem privatzoo beschäftigt ist. hunde, pferde, katzen.sie hastet immer an allen vorbei und erklärt"ich habe gar keine zeit, ich habe gar keine zeit."
    sie hat ein pferd in ein anderes land verkauft, weil sie zuwendig zeit hatte, es zu reiten.
    nun fliegt sie einmal im monat ins ausland, um ihr pferd zu besuchen(!), und findet das ganz normal, obwohl sie kaum geld für solchen quatsch hat.
    dieses pferd sei wie ein kind.
    und alle finden diese frau im grossen und ganzen normal.
    für mich sind solche menschen psychisch krank.
    wer ein tier oder tiere zu seinem lebensinhalt macht, hat ein tiefes problem und will da nicht ´ran.
    davon bin ich absolut überzeugt.
    Alter Ego · 4 1
  • Andere Antwort
  • Ich sehe das vielleicht aus einem anderen Blickwinkel, denn mir geht es bei meinen Vorbildern weniger um Techniken oder Trainingsmethoden (technisch gute Reiter gibt es viele) als viel mehr um die Einstellung.
    Von daher bin ich ein eingeschworener Mark Rashid-Fan! Nicht nur als Horseman, sondern als Mensch überhaupt. Und ich denke, das eine hängt sehr stark mit dem anderen zusammen. Wenn ich mit mir selbst nicht klar komme, unausgeglichen bin, werde ich niemals wirklich etwas bei meinem Pferd erreichen.
    Die Art, wie Rashid mit Pferden und überhaupt mit dem Leben umgeht, ist für mich einzigartig. Ich kann seine Bücher nur empfehlen.

    Was die Reitkunst angeht schließe ich mich susan_xy an. Disly ist wirklich ein Meister und ich glaube, seine Kinder werden noch besser werden.

    Zu Monty Roberts kann ich nur sagen:
    Ich finde es toll, dass er in der Welt, in der er aufgewachsen ist, nach anderen Methoden der Zähmung gesucht hat als das damals dort übliche "einbrechen". Trotzdem hat er in seinem Leben auch schon viel schlimmes an Pferden verbrochen. Mich stört seine Überheblichkeit, Arroganz und Publicity-Sucht, die er auch ohne Gewissenbisse auf Kosten der Pferde auslebt. Grundsätzlich ist seine Methode nicht schlecht, aber ich wende sie nur unter ganz bestimmten Umständen an. Monty hat auf seinen Shows als Ergebnis am Ende immer ein völlig ausgepumptes, gestresstes, verängstigtes Tier neben sich stehen. Vertrauensaufbau sieht für mich anders aus. Aber er kann sich halt gut vermarkten.

    Fairy bringt übrigens ein gutes Beispiel für eine technisch tolle Reiterin, die in meinen Augen aber keine gute Reiterin ist: Anky van Grunsven

    Nachtrag: Du wolltest noch wissen, ob wir uns was "abgeguckt" haben. Also mich hat auf jeden Fall eine Aussage in Bezug auf Pferde tief geprägt:

    "Die Pferde haben uns niemals darum gebeten, domestiziert und geritten zu werden. Wie können wir uns dann ertreisten, ihnen die Schuld zu geben, wenn es schlecht läuft?"
    (Mark Rashid)
    Webster · 3 1
  • Da ich Westernreiterin bin, ist - Jean Claude Disly - mein großes Vorbild.
    Beeindruckend ist seine perfekte (kalifornische) Reitweise.
    Die Pferde reagierten bei einhändiger Zügelführung auf feinste Gewichtshilfen, gehen sehr versammelt mit weit untertretenden Hinterbeinen. Diese Fähigkeiten waren für die Arbeit mit den Rinderherden unbedingt erforderlich, erlaubten sie doch die schnelle Wendung auf der Hinterhand, schnelle Sprints und plötzliche Stops.
    Anna Log · 3 1
  • Monty Roberts ist schon klasse !
    Erdnusslöckchen · 1 3
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