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  • Muessen auch im Erbfall vom Verstorbenen vereinbarte Kuendigungsfristen fuer Aktienfonds und Geldanlagen eingehalten werden?

    Beste Antwort: H deine Mutter muss mal schauen, ob sie einen Rechtsanwalt und Notar findet, der sich damit auskennt. Erbrecht ist oft etwas kompliziert. Privatleute können da nur sagen, was sie denken, was richtig wäre.
    Da passieren dann u.U. Fehler, die am Ende vor Gericht landen könnten und somit weitere unnötige Kosten verursachen würden.
    Und Ärger noch dazu, was bei einer alten Dame auch nicht erstrebenswert weil ungesund ist.

    Nach meinem Verständnis ist es so, dass Telefon und Internetverträge sofort mit der Kopie des Totenscheines gekündigt werden können - das weiß ich.
    Auch Vereinsmitgliedschaften können sofort aufgelöst werden - Mietwohnungen aber (nur als Beispiel) müssen bei sofortiger Kündigung noch 3 Monate von den Erben weiter gezahlt werden.

    Aktienfonds und Geldanlagen können vermutlich auch sofort gekündigt werden, dann aber mit dem Verlust, den die Anlegerin auch in Kauf nehmen müsste, wenn sie sofort an das Geld herankommen wollte.
    Aber
    das ist es nur, was ich denke, dass es so ist.

    Wie geschrieben - ein Mensch vom Fach muss her. Sonst wird das ganze sehr wahrscheinlich in einer mittleren Katastrophe enden und deine Mutter hat das Nachsehen!

    Mal eben nachgereicht: Wertpapiere und andere Geldanlagen sind an die Verträge gebunden.
    Auch dann, wenn die Besitzerin stirbt.
    Jeder Besitzer und auch Erbe kann die Papiere und die Anlagen mit der Vorlage des Erbscheines kündigen - mit erheblichen Verlusten allerdings.

    Ohne den Erbschein geht in der Sache nichts.

    https://www.stern.de/wirtschaft/geld/erb...
    6 Antworten vor 5 Tagen Behinderte